Foto: Michael Penner
Foto: Ivonne Boselli
Foto: Michael Penner
Noch immer geflasht!!! Das war ein absoluter musikalischer Höhepunkt, der wirkt nach.
Diese 6-er Formation war und ist grandios. Allein der Blick auf den 2026er Tourplan zeigt, welches Format da auf der Bühne steht.
Doch wie immer der Reihe nach.
Lotte hatte das Hayde Bluegrass Orchestra für die Nikolaikirche geplant. Die Resonanz war so groß, dass die Idee kam, ein Vorabkonzert im wunderbaren Haus 13 zu geben.
Die Band war bereit, die Location frei und wieder ausverkauft.
Lotte in Bestform berichtete, dass er 2019 einen einzigen Song gehört hatte und sofort eine Einladung aussprach. Doch es sollte bis jetzt dauern.
Geplant war eigentlich eine unplugged Session, beim soundcheck ergab sich jedoch, dass aufgrund der Gegebenheiten etwas technische Unterstützung wichtig ist. Das muss gleich gesagt werden, der Sound war perfekt abgestimmt. Stimmen, Instrumente, Surround passten super zusammen und schufen ein grandioses Klangbild. Gepaart mit einer abgestimmten Farbton- und Beleuchtungsintensität war das schon mal ein gelungener Auftakt.
Doch weiter mit Lotte…
Die Gruppe hatte noch nie in Deutschland gespielt und wenn man auf ihre Tourerfolge schaut, dann ist das wirklich eine Auszeichnung, dass sie Lotte‘s Einladung gefolgt sind.
Und nun Bühne frei:
Rebekka, Gesang
Moa, Geige
Sjur, Harmonika
Ole, Gitarre
Emil, Steelguitar, Mandoline
David, Kontrabass
Alle anderen sind stimmlich auch dabei.
Schon der erste Song zeigte die Perfektion von Instrumenten und Gesang. Frontgesang Rebekka hat eine Stimme, die einmalig zu dem Genre passt. Sie wurde schon mehrfach dafür ausgezeichnet.
Ergänzt durch die unterschiedlichen Stimmlagen des Teams ergibt sich ein geniales Klangbild.
Der Kontrabass als Basis lädt die Steelguitar und Geige zu sich ein.
Die Harmonika wird integriert, gemeinsam mit der Rhytmusgitarre. Was für ein Sound!!! Jede Stimme und Instrument sind klar identifizierbar.
Bluegrass ist die Basis, aber sie spielen Folk-und Popsongs und sind nicht fixiert auf ihren Namen.
Das Haus 13 bietet eben auch eine Nähe zur Bühne und das Publikum spürt das und bedankt sich mit tosendem Applaus.
Ja und dann ein Höhepunkt, sie formieren sich alle nur um Rebekka‘s Mikro, ohne sonstige Technik. Singen unplugged. Da zeigt sich nochmals die hohe Qualität der Gruppe. Grandios.
In der Pause zeigen sie sich nahbar und mega freundlich, was für eine Stimmung, einfach klasse.
Set 2 offenbart die Perfektion jedes Instruments und Stimme.
Da werden Soli hingelegt, eine Harmonie und Abstimmung ohnegleichen.
Coversongs von Joan Baez und Emmylou Harris klingen ebenso perfekt.
Es naht der Schluss, aber das Publikum steht geschlossen und so gibt es noch eine Zugabe. Und was für eine!!
Fazit: Ja, es klingt alles sehr perfekt. Ist es auch!
Diese Gruppe ist wirklich grandios.
Aber Moment, das ist ja nur der Einstieg. Eine ausverkaufte Nikolaikirche am Samstag spricht für sich.
Ich bin gespannt…..
Freundliche Grüße
Fritz
Alle Fotos: Michael Penner
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