Sa.

10.01.2026

Haus 13

Randi Tytingväg Trio

                                                                                                                         Foto: Johanna Lippke                         

Hier kommt wieder ein toller review von einem unserer Stammgäste!!!

 

 

Was für ein Abend.. ein paar Sekunden Denkzeit bitte.

 

 

 

Dieses Trio hat einen Auftritt beschert, von emotional über herzerwärmend bis nachdenklich und dann doch wieder fröhlich. Gesanglich und instrumental absolut perfekt, in einer Umgebung, die uns von der Kälte draußen in eine warme gemütliche, kuschelige „Stube“ geführt hat, die absolut auch in Norwegen hätte sein können.

 

Einmalig!!

 

Doch der Reihe nach.

 

 

 

Per Bahn angereist stapfte ich eine Wohnstrasse entlang und war nicht sicher, ob es diese location hier überhaupt geben könnte.

 

Nr 13 schon, ja, aber wo ist der Eingang zur Halle? Dann im Dunklen, das Poster, ich war richtig.

 

Hinter dem Wohnhaus, kaum zu sehen, der Eingang. Keine Halle, nein, ein Anbau, im Verhältnis zu den Kirchen micromässig.

 

Und doch sofort einnehmend. Herrliche Wärme, eine schöne Bar, Gestühl für ca 100 Gäste, umrandet von einigen Stehtischen. Bei Bedarf gibt es Kissen. Absolut einladend.

 

Die Technik war aufgebaut, die Bühne der Gesamtgrösse angepasst. Beleuchtung auch optimal und ein! Standmikro für das Trio. 3 Gitarren und 1 Mandola, keine Monitore, Kabel etc.

 

Das war’s.

 

Ach nein, links ein kleiner Beistelltisch mit einer Lampe, unter dem Schirm beobachten Billy und Molly das Geschehen.

 

 

 

Wie heißt es so schön: Licht aus, Spot an!! Lotte, wie immer schick gestylt, berichtete, dass er das Trio noch nie live gesehen hatte, kannte sie nur von den Songs und das war seine Entscheidung. Goldrichtig mit 5 Sternen. Aber es wäre zu einfach gewesen.

 

 

 

Aufgrund des Wetters wohl, blieb das Gepäck in Kopenhagen hängen und somit auch die Instrumente bis auf die Mandola.

 

Lotte setzte alle Hebel und Kontakte ein und ihm wurde mit den Instrumenten geholfen! Klasse!

 

Auch die Anreise des Trio aus Berlin per Auto gelang.

 

Bis auf den letzten Platz ausgebucht, warteten alle auf die Band.

 

Tosender Beifall als sie auf die Bühne kamen. Sofort war eine Nähe und Vertrautheit spürbar. In der Pause erzählte mir Erland,da es keinen großen Höhenunterschied von Bühne zum Publikum gab und die erste Stuhlreihe direkt vor der Bühne begann, spürten sie sofort eine verbindende Nähe zum Publikum.

 

 

 

Und sie legten los. Randi als lead singer weich, hell, aber klar und tonangebend. Dazu die beiden männlichen Stimmen, aber so variabel in Stimmlage, absolut perfekt und auch mehr background.

 

Und instrumental umwerfend. Angepasst, mal vordergründig oder solo, als Duo. Wobei die Mandola durch ihren leicht banjoartigen Klang auch mal den main act nahm.

 

Dieses Trio spielt seit 13 Jahren und ist wirklich perfekt und begeisternd.

 

Die Songs erklärte Randi sogar im besten deutsch. Das ließ uns noch mehr teilnehmen, denn die Stories dazu waren aus dem Leben, emotional und gingen zu Herzen. Feuchte Augen teils angesagt.

 

 

 

Nach jedem Song absolut tosender Beifall, das Publikum war voll dabei. Aber wie!!

 

Randi lud uns ein, mit ihr zu singen. Wow, das war ein Sound, zunächst einen Refrain eines norwegischen Liedes, dazu hatte die Lichttechnik entsprechend jeweils farblich das Licht angepasst. 

 

„Que sera“, ein Gesamtchor, ja und dann, ja da wurde auch meine Stimme zittrig: „Ich liebe das Leben“.

 

 

 

Was für eine Stimmung!! Ein Saal, eine Band, ein Publikum, alles gebündelt und vereint. Unbeschreiblich schön.

 

 

 

Der Auftritt endete mit Zugaben, natürlich. Und es wurden sofort Stimmen laut, dass sie wiederkommen müssen, an den gleichen Ort, ja auch im Winter, um diese Nähe wieder spüren zu können.

 

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

 

 

Lotte, das war ein ganz, ganz schöner, intimer, gelungener Abend. Danke!!

 

 

 

 

 

 

Die beiden netten Herren, die uns die fehlenden Instrumente spontan besorgt haben!!!!!!!

                                                                                                                 Fachgespräche mit Erland!

                                                                                                                         Fotos: Johanna Lippke